Im vergangenen Januar wurde in Deutschland das erste PID - Baby geboren, bei dem eine Präimplantationsdiagnostik (PID) Studie durchgeführt wurde. In diesem Fall waren die Eltern Träger von Genen, die zu einer seltenen Krankheit führen, aber die Indikationen und Möglichkeiten der PID reichen heutzutage weit darüber hinaus. Es umfasst auch Patienten mit wiederholten Fehlgeburten unbekannter Ursache, Patienten mit wiederholten IVF- oder Eizellspendefehlschlägen unerklärter Ursache oder sogar, obwohl diese Indikation umstrittener ist, wenn der einzige Faktor das fortgeschrittene Alter der Mutter ist. Ausserdem haben wir seit kurzem die Möglichkeit, 24 Chromosomen jeder Zelle im Blastozysten-Stadium (Stadium, in dem der Embryo zum Tag +5 gebracht wird) zu studieren. In diesem Fall wird eine Biopsie von der äußeren Schicht des Embryos (genannt trophoectoderm) durchgeführt, wodurch viel zuverlässigere Informationen über die vorhandenen genetischen Anomalien erhalten werden, und zugleich, laut der letzten Studienvereröffentlichungen scheint es, dass die Risiken für das Embryo geringer sind, als im Vergleich zu der herkömmlichen Biopsie am Tag +3.
- Startseite
- Blog über Fruchtbarkeit
- Allgemaine Informationen
- Erstes PID-Baby in Deutschland geboren
Erstes PID-Baby in Deutschland geboren
Veröffentlichungsdatum: 12.03.2012
0 Bemerkungen
Hinterlasse einen Kommentar
Leider kommt es wegen dem hohen Aufkommen an Anfragen zu verlängerten Wartezeiten, bis wir auf alle Kommentare antworten können. Vielleicht finden Sie die Antwort auf Ihre Frage/n in unserem FAQ.
Verwandte Beiträge
Können mit assistierter Reproduktion Erbkrankheiten vermieden werden?
Kann ich vorab wissen, welche Blutgruppe mein Baby haben wird?
Wann können wir unser Baby kennenlernen?
Endometriose: Lernen Sie, ihre Symptome zu erkennen
Kann ich mit Adenomyose schwanger werden?
Die Rolle der Genetik bei der assistierten Reproduktion -ROPA-Methode
Am häufigsten gelesene
-
Was tun bei einer ausgebliebenen Periode und einem negativen Schwangerschaftstest?
-
Progesteron, wann sollte es verwendet werden?
-
Wie lange dauert es, bis sich die befruchtete Eizelle einnistet?
-
Eizellenspende: Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut für den Embryotransfer
-
Stillen und künstliche Befruchtung – geht das zusammen?
-
Spotting: Was ist das und wie wirkt es sich auf die Fruchtbarkeit aus?
-
Kann ich schwanger werden, wenn ich Zysten an den Eierstöcken habe oder gehabt habe?
-
Dreischichtiges Endometrium: Was bedeutet das?
-
Symptome der Embryonenimplantation
-
Brauner Ausfluss: Ursachen, Zusammenhang mit Menstruation und Schwangerschaft
-
Was passiert, wenn die Gebärmutterschleimhaut zu dünn oder zu dick ist?
-
Kann ich mit Adenomyose schwanger werden?
-
Welche Werte deuten auf eine niedrige Ovarialreserve hin?
-
Welche Unterleibsschmerzen sind normal und welche geben im Hinblick auf Fruchtbarkeit Anlass zur Sorge?
-
Ich habe eine niedrige Ovarialreserve, kann mir das jemand erklären?